Stellungnahme von Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp (Mitglied
der Kritikerjury des DJLP 2000-2004) und Prof. Dr. Otto Brunken
(Vorsitzender der Kritikerjury des DJLP 2003-2006) vom 2. Mai 2013
zur gegenwärtigen Diskussion über die Internationalität
des Deutschen Jugendliteraturpreises (DJLP)
„Der Deutsche Jugendliteraturpreis hat im Laufe seiner langen
Geschichte schon viel Kritik einstecken müssen: Es würden
die falschen Bücher ausgezeichnet, es würden wichtige
Werke übersehen, die prämierten Werke würden von
der Zielgruppe nicht gelesen, es würden ausschließlich
die Werke der großen Verlage berücksichtigt, die Kritikerjury
kenne sich auf dem Buchmarkt nicht aus, wirklich wichtige Autoren
hätten den Preis nicht erhalten. Und jetzt die Forderung nach
Protektionismus für die Werke deutschsprachiger Autoren, nach
einer grundlegenden Änderung der Satzung also, deren internationale
Ausrichtung seinerzeit zwar nachvollziehbar sei, den gesellschaftspolitischen
Tatsachen heute aber nicht mehr entspreche. Dass bei der Preisvergabe
eigentlich die literarische Qualität der Werke im Vordergrund
stehen sollte und nicht die Akteure, kommt bei dieser Argumentation
naturgemäß nicht zur Sprache. mehr...
An der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung
(ALEKI) sind zum 1. Juni bzw. 1. Juli 2013 die Stelle einer Studentischen
Hilfskraft (8 Std./ Woche) für die Betreuung der Filmsammlung,
die Stelle einer Studentischen
Hilfskraft (8 Std./ Woche) für die Betreuung der Elektronischen
Bibliothek
und die Stelle
einer Studentischen Hilfskraft (8 Std./ Woche) für Arbeiten
in der Bibliothek zu besetzen.